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Überall wo das Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela und sein charismatischer Dirigent Gustavo Dudamel auftreten, erobern sie Publikum und Kritik im Sturm. Mit nur 26 Jahren ist Dudamel bereits seit 8 Jahren der musikalische Leiter des Jugendorchesters und gilt mittlerweile als einer der wichtigsten Dirigenten der neuen Generation. Allerdings geht es um vielmehr als um die Geschichte eines Wunderkindes. Dudamel selbst bezeichnet Musik als „sozialen Rettungsanker”, und tatsächlich bilden er und das Orchester den Gipfel eines einzigartigen Musikprogramms, das für die Herkunftsländer der klassischen Konzertkultur mehr als ungewöhnlich ist. Für alle Mitglieder des Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela, ist das Spielen im Orchester nicht einfach nur ein Job, sondern Ihr Leben. Ihr Leben hat sich durch die Musik geändert und genau diese elementare Erfahrung wird beim Erleben eines Ihrer Konzerte deutlich spürbar. Die Interpretation der Werke ist vital und hoffnungsfroh, in jedem Fall aber mitreißend und energiegeladen. Dabei ist die Arbeit Gustavo Dudamels mit den jungen Leuten äußerst professionell und wird von vielen seiner berühmten Kollegen am Pult hoch geschätzt. Unter seiner Leitung sind sämtliche Tournee-Konzerte der „Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar” bereits ein halbes Jahr vorher ausverkauft. So auch ihr Auftritt beim Beethovenfest 2007 in Bonn, bei dem Beethovens 3. Symphonie „Eroica” und „Symphonische Tänze” aus Bernsteins West Side Story auf dem Programm stehen. Doch bevor es soweit ist und die Vorbereitungen für die Reise unternommen werden, heißt es für die jungen Musiker erst einmal Alltag in Caracas und das bedeutet u.a. wochenlanges, intensives Proben, denn die Aufregung ist groß und die Erwartungen schließlich hoch.
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